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Olá Hamburgo!

Die Fahrt nach Hamburg war Isonas Idee. Ein Städtetrip sollte es sein. Erst wollten wir nach Paris. Zu abgedroschen. Nach Madrid? Schon gesehen. Lissabon! Oder Porto? Portugal, ja, die Idee schmeckte uns. So schön weltvergessen und weit weg, voller Fado und Galão. So heißen dort die Moll- Balladen und der Milchkaffee ...

Zwei Wochen später saßen wir im ICE von Berlin nach Hamburg. Auch ein Hafen, aber nicht gerade an der Algarve. Aus gutem Grund: Irgendwie erschien es uns plötzlich attraktiver, uns einfach und unkompliziert in den Zug zu setzen und in zwei Stunden da zu sein. Nicht ganz in Portugal, zugegeben, aber fast. Die Idee hatte Isona gehabt: „Du hast mir doch mal vom Portugiesenviertel erzählt, am Hamburger Hafen!“ Stimmt, da war doch was: Portugiesen in Hamburg. Jede Menge Restaurants. Cafés mit Galão und Pasteis wie in Lisboa Belém. Und irgendwie auch viel gemeinsame Geschichte. Das müsste man noch mal entdecken.

Berlin Hauptbahnhof: Da kommt unser ICE nach „Portugal“

Hamburg Hauptbahnhof: erst mal hoch zur Wandelhalle

Berlin Hauptbahnhof: Da kommt unser ICE nach „Portugal“

Berlin Hauptbahnhof: Da kommt unser ICE nach „Portugal“

Hamburg Hauptbahnhof: erst mal hoch zur Wandelhalle

Hamburg Hauptbahnhof: erst mal hoch zur Wandelhalle

Als wir im ICE nach Hamburg sitzen, ziehe ich den knallgelben Band „Portugal in Hamburg“ aus der Tasche. „Die Geschichte der Portugiesen in Hamburg lässt sich bis ins 16. Jahrhundert zurückverfolgen“, schreibt Studemund-Halévy. Damals waren viele sephardische Juden von dort vor der Inquisition geflohen. Während die Tickets gestanzt und Brezeln serviert werden, lese ich, dass man diesen Studemund-Halévy sogar in Hamburg treffen kann. Wir sind also auf der richtigen Spur.

Ausstieg zwischen Alster und Elbe: auf ins Portugiesenviertel! Das rote Hamburger „Stadtrad“ ist problemlos mit meiner Call-a-Bike-App zu finden, und schon sausen wir Richtung Venusberg, wo es auf Serpentinen hinab zum Hafen geht.

Südländisch ist das Flair auf der ziemlich nordländisch benannten Ditmar-Koel-Straße. Als der Hamburger Bürgermeister und Seeräuberfänger 1563 starb, war am Elbhafen noch nichts portugiesisch. Heute hingegen sind die Bürgersteige voll bestuhlt, die Läden heißen Bairro, Casa Madeira oder Cafe Sul. Und wenn es mal nicht regnet, sind ihre Terraços voller Menschen mit Sehnsucht nach Urlaub.

Hauptbahnhof Nord: Die Call-a-Bike-App hilft uns aufs Rad. Und dann runter ins Portugiesenviertel.

Café Portugal: kein Galão ohne Pastel de Nata

10:55 Uhr, erster Galão, mitten im Portugiesenviertel

Hauptbahnhof Nord: Die Call-a-Bike-App hilft uns aufs Rad. Und dann runter ins Portugiesenviertel.

Hauptbahnhof Nord: Die Call-a-Bike-App hilft uns aufs Rad. Und dann runter ins Portugiesenviertel.

Café Portugal: kein Galão ohne Pastel de Nata

Café Portugal: kein Galão ohne Pastel de Nata

10:55 Uhr, erster Galão, mitten im Portugiesenviertel

10:55 Uhr, erster Galão, mitten im Portugiesenviertel

Haltestelle - Cafè Portugal! Fernanda Alves

Cafè Portugal! Fernanda Alves

Café mit schönem Blick ins Viertel
Rambachstraße 20, 20459 Hamburg
Tel.: 0 40/36 09 81 81

Gestärkt von Galão und Pasteis de Nata springen wir wieder aufs Stadtrad. Wir radeln die Waterkant entlang, vorbei an Landungsbrücken und Fischmarkt, hoch zum Altonaer Balkon. An der ruhigen Verlängerung der Reeperbahn steht ein Friedhofstor. Hier liegen Hamburgs erste Portugiesen begraben, und hier wartet Michael Studemund-Halévy auf uns. „Seit 30 Jahren kämpfe ich dafür, dass dieser Ort von der UNESCO als Weltkulturerbe anerkannt wird“, erzählt uns der alte, aber quicklebendige Mann mit der Kippa auf dem Kopf. 400 Seiten Anträge hat er dafür geschrieben, und 1000 Seiten zu Ikonografie und Epigrafik der Steine. „Ich selbst bin heimatlos, nur auf dem Friedhof habe ich meine Heimat gefunden“, sagt der Psycho- und Neurolinguist mit einem Augenzwinkern. Geboren wurde er in Aserbaidschan, um später über Portugal und Holland nach Hamburg zu gelangen.

An der Waterkant. Wir flitzen an den Landungsbrücken vorbei Richtung Altona.

An der Waterkant. Wir flitzen an den Landungsbrücken vorbei Richtung Altona.

An der Waterkant. Wir flitzen an den Landungsbrücken vorbei Richtung Altona.

Halévys Weg ähnelt dem der portugiesischen Juden, die ab 1536 vor der Inquisition flohen, um sich in Hamburg als Ärzte, Schriftsteller und Kaufleute niederzulassen. Halévy setzt mir eine Kippa auf und beginnt, zwischen den kunstvoll verzierten Grüften hin und her zu springen. Zu jedem Stein weiß er eine Story. Dabei springt er mühelos von der Bibel zu Ovid, von Beethoven zu Star Trek. Hier zeigt er Daniel in der Löwengrube, dort ein Totenkopfmotiv mit gekreuzten Knochen: „Da hat der Rabbiner geschimpft: Alle Portugiesen waren Piraten“, scherzt Halévy, „wir aber glauben: Sie waren alle Fans von St. Pauli!“

Jüdischer Friedhof Altona, auf den Spuren von Hamburgs ersten Portugiesen

Mit der Kippa auf dem Kopf durchs sephardische Gräberfeld von 1611

Jüdischer Friedhof Altona, auf den Spuren von Hamburgs ersten Portugiesen

Jüdischer Friedhof Altona, auf den Spuren von Hamburgs ersten Portugiesen

Mit der Kippa auf dem Kopf durchs sephardische Gräberfeld von 1611

Mit der Kippa auf dem Kopf durchs sephardische Gräberfeld von 1611

Haltestelle - Jüdischer Friedhof Altona

Jüdischer Friedhof Altona

Königstraße 10A, 22767 Hamburg

Öffnungszeiten:
Di/Do 15–17 Uhr (Okt.–Mrz.) oder
15–18 Uhr (Apr.–Sept.), So 14–17 Uhr,
und nach Vereinbarung; außer an
gesetzlichen und jüdischen Feiertagen

Einem wie Halévy könnten wir stundenlang zuhören, doch wir müssen wieder runter ans Wasser, um die Elbportugiesen von heute zu treffen. Seit den 1960er-Jahren kamen einige Tausend Portugiesen als „Gastarbeiter“ nach Hamburg. Viele von ihnen sahen sich allerdings gar nicht als „Gäste“. Sie holten ihre Familien nach, und einige eröffneten bald Restaurants und Cafés oder gründeten Firmen. So wie Luis Pacheco. Der Präsident der Portugiesisch-Hanseatischen Gesellschaft (PHG) leitet ein Versicherungsbüro mitten im Portugiesenviertel. Wir treffen ihn an den Landungsbrücken, wo die Rickmer Rickmers vor Anker liegt – das portugiesischste aller deutschen Schiffe. Dass der Rumpf grün-weiß-rot erstrahlt, ist kein Zufall. 1896 in Bremerhaven gebaut, wurde der Großsegler im Ersten Weltkrieg vor den Azoren beschlagnahmt und stand dann bis 1983 in portugiesischen Diensten. Heute liegt er als Museumsschiff gleich dort, wo Pacheco in seinem Versicherungsbüro die Zentrale der PHG eingerichtet hat.

"Es kommen viele junge, gut ausgebildete Leute: Architekten, Werber, Ingenieure und IT-Fachkräfte."

„Seit ich aus Eilbek hierhergezogen bin, habe ich eine ganz andere Lebensqualität“, freut sich Pacheco, „ständig schaut jemand rein und lädt mich auf noch eine Bica ein und noch einen Galão – so viel Kaffee kann ich gar nicht trinken!“ Allein 80 portugiesische Cafés und 40 Restaurants listet die PHG auf, viele von ihnen hier im Viertel. Und von den knapp 5000 portugiesischen Kunden, die Pacheco betreut, schaut immer mal wieder einer rein. „Rund 12.000 Portugiesen leben heute hier“, sagt Pacheco mit leicht portugiesischem Akzent, und das seien nur die mit portugiesischem Pass. Natürlich, die Heimatvereine der Alten, die Associações, sterben langsam aus. Aber seit 2008 gebe es eine ganz neue Welle: „Es kommen viele junge, gut ausgebildete Leute: Architekten, Werber, Ingenieure und IT-Fachkräfte.“

Zurück an den Landungsbrücken: fantastischer Blick auf die Rickmer Rickmers in portugiesischen Farben, dahinter die Elbphilharmonie

Auf dem Hauptdeck: Wir treffen Luis Pacheco. Sieht aus wie ein Seebär, ist aber eher so was wie Hamburgs oberster Portugiese.

Ponton 1a: Wir staunen über die deutsch-portugiesische Geschichte des 121 Jahre alten Dreimasters

Zurück an den Landungsbrücken: fantastischer Blick auf die Rickmer Rickmers in portugiesischen Farben, dahinter die Elbphilharmonie

Zurück an den Landungsbrücken: fantastischer Blick auf die Rickmer Rickmers in portugiesischen Farben, dahinter die Elbphilharmonie

Auf dem Hauptdeck: Wir treffen Luis Pacheco. Sieht aus wie ein Seebär, ist aber eher so was wie Hamburgs oberster Portugiese.

Auf dem Hauptdeck: Wir treffen Luis Pacheco. Sieht aus wie ein Seebär, ist aber eher so was wie Hamburgs oberster Portugiese.

Ponton 1a: Wir staunen über die deutsch-portugiesische Geschichte des 121 Jahre alten Dreimasters

Ponton 1a: Wir staunen über die deutsch-portugiesische Geschichte des 121 Jahre alten Dreimasters

Haltestelle - Rickmer Rickmers

Rickmer Rickmers

Deutsch-portugiesisches
Frachtsegelschiff
Landungsbrücken, Ponton 1a,
20359 Hamburg
Öffnungszeiten: täglich 10-18 Uhr
S/U-Bahnhof Landungsbrücken
www.rickmer-rickmers.de

Zu dieser jungen Generation gehört auch der Selfmade-Portugiese Stephan Garbe. Der ehemalige Werbeprofi ist zwar selbst geborener Hanseat; er hat aber seit der Kindheit so viele Verbindungen zu Alentejo und Algarve, dass er sich 2013 während einer Auszeit entschied, an der Atlantikküste ein eigenes Business aufzuziehen. Seine Idee: einen Gin mit portugiesischer Note brennen. Sein Fehler: Er hatte nicht mit den lokalen Behörden gerechnet.

Glück für uns. So können wir heute gleich hinter der Grenze von Hamburg- Altona in Garbes Destillerie hineinspazieren. Erst finden wir sie nicht, doch dann riechen wir alkoholgedämpften Wacholder. Hinter einer Oldtimergarage finden wir an einer ehemaligen Tischlerei das Klingelschild: „Ring for Gin and Tonic“. Während der normalen Öffnungszeiten steht die Gin-Manufaktur Besuchern offen. „Anfangs kamen nur Hipster, heute auch Hausfrauen“, sagt Garbe grinsend. Ohne Anmeldung sind hier die Zutaten zu beschauen für seinen „Gin Sul“, den „Gin des Südens“: In Porzellanschalen liegen Zistrosenblätter und Wacholderbeeren, Schalen bergen ungewachste Zitronen mit poriger Haut. Ein alchemistisch aussehender Apparat aus Kupfer verdampft den Alkohol, dahinter strahlen gewienerte Kacheln in Blau-Weiß, Azulejos vom fernen Atlantik. „Dort riecht oft die ganze Küste nach dem ätherischen Öl der Zistrose“, schwärmt der Schnapsbrenner von dem Strauchgewächs, das häufig gleich neben den Wacholderbüschen wächst: „Dieses Aroma wollte ich einfangen.“ Es ist das Aroma seiner Kindheit. Garbes bester Freund ist Hamburger Portugiese, sodass er viele Sommer an der Algarve verbringt. Heute brennt er dieses Gefühl in Schnaps. Aus der kupfernen Brennblase der Destillieranlage steigt der Spiritus durch das Geistrohr und den Geistkorb voller Zitronenschalen, Lavendel oder Zistrosen von der Algarve, bevor er nebenan abgefüllt wird in weißen Tonflaschen mit dem Aufdruck „Saudade distilled in Hamburg“. Saudade ist ein sehr portugiesisches Wort, es steht für Sehnsucht, Heimweh und Weltschmerz wie im Fado. Und Garbes gebrannte Sehnsucht verkauft sich abgefüllt sehr gut.

In Garbes Gin-Garage posiert sein Getränk zwischen den Zutaten wie Wacholder, Zistrose, Kardamom und Lavendel

An der kupfernen Feinbrandanlage: Hier zeigt uns der Wahlportugiese Stephan Garbe, wie er das Algarve-Aroma in seinen Gin Sul destilliert

In Garbes Gin-Garage posiert sein Getränk zwischen den Zutaten wie Wacholder, Zistrose, Kardamom und Lavendel

In Garbes Gin-Garage posiert sein Getränk zwischen den Zutaten wie Wacholder, Zistrose, Kardamom und Lavendel

An der kupfernen Feinbrandanlage: Hier zeigt uns der Wahlportugiese Stephan Garbe, wie er das Algarve-Aroma in seinen Gin Sul destilliert

An der kupfernen Feinbrandanlage: Hier zeigt uns der Wahlportugiese Stephan Garbe, wie er das Algarve-Aroma in seinen Gin Sul destilliert

Haltestelle - Gin Sul

Gin Sul

Deutsch-portugiesische Brennerei
Bahrenfelder Steindamm 2,
22761 Hamburg

Öffnungszeiten: Mo-Fr, 9-18 Uhr

„Komm, wir fahren noch auf ein Sagres zu António“, ruft Garbe aus der Garage. Nach dem Brennen zieht es ihn häufig zu seinem Lieblingsportugiesen gleich hinterm Jüdischen Friedhof. Der „Comercio Lagos“ ist Bar, Café und Supermarkt zugleich. Vor dem Sechzigerjahre-Pavillon sitzen schon ein paar ältere Portugiesen ganz versunken bei Bier und Vinho Verde. „Die portugiesische Mentalität ist ja ganz anders als die der Spanier“, erzählt Garbe über Fischbouletten, Gurkenspießchen und Likörchen Amêndoa Amarga. „Die sind sehr nüchtern und zurückhaltend, da schlägt die Gefühls-Sinuskurve halt nicht so aus, und genau deshalb passt das so gut zu uns Hamburgern.“

Wieder auf dem Sattel. Weiter geht’s zu Garbes Lieblings-Supermarkt ...

Am Regal für heimwehstarke Lusophile. Unschlagbar: die Erdnussplätzchen mit der Marien-Erscheinung im portugiesischen Fátima.

Wieder auf dem Sattel. Weiter geht’s zu Garbes Lieblings-Supermarkt ...

Wieder auf dem Sattel. Weiter geht’s zu Garbes Lieblings-Supermarkt ...

Am Regal für heimwehstarke Lusophile. Unschlagbar: die Erdnussplätzchen mit der Marien-Erscheinung im portugiesischen Fátima.

Am Regal für heimwehstarke Lusophile. Unschlagbar: die Erdnussplätzchen mit der Marien-Erscheinung im portugiesischen Fátima.

Haltestelle - Comercio Lagos

Comercio Lagos

Café, Bar & Supermarkt
Louise-Schroeder-Straße 26,
22767 Hamburg

Tel.: 0 40/3 89 48 70
Buslinien 37, 112, 283, 288, 601, 609, 688
Bushaltestelle Große Bergstraße
S-Bahnhof Königsstraße

Auch bei der Wahl seines Lieblingsrestaurants hat Garbe seinen ganz eigenen Geschmack. „Außerhalb des Portugiesenviertels müssen die Wirte sich viel mehr Mühe geben“, glaubt er, „deshalb gehen wir zu Felipe am Rathaus.“ Das O Café Central liegt so zentral in einem Einkaufs- und Büroviertel, dass es abends wie ausgestorben ist in den Gassen hinterm Jungfernstieg. Uns macht das nichts, denn bei Koch und Inhaber Felipe Bairros ist es immer voll. „Meine Speisekarte halte ich bewusst klein“, sagt der 44-jährige Portugiese, „bei mir gibt es immer nur das, was ich gerade frisch auf dem Markt finde.“ Das verfeinert er dann gern, mit Weißwein, Mohn oder Trüffeln. „Kein typischer Portugiese eben“, sagt Stephan Garbe und nimmt noch einen „Portonic“ aus weißem Portwein, Tonic und Limetten.

Mitten in Hamburg: Café-Central-Chef Felipe Bairros und sein Koch Amadeouse Sobczak haben Stockfisch und Schwein „Alentejana“ vorbereitet

Mitten in Hamburg: Café-Central-Chef Felipe Bairros und sein Koch Amadeouse Sobczak haben Stockfisch und Schwein „Alentejana“ vorbereitet

Mitten in Hamburg: Café-Central-Chef Felipe Bairros und sein Koch Amadeouse Sobczak haben Stockfisch und Schwein „Alentejana“ vorbereitet

Haltestelle - O Café Central

O Café Central

Hamburgs besonderer Portugiese
Große Bäckerstraße 4,
20095 Hamburg

Öffnungszeiten:
Mo–Fr 12–15, 18–23 Uhr,
Sa 17–23 Uhr, So geschlossen.

Mit einem guten Drink lassen auch wir den Tag ausklingen. Garbe ist noch weiter zu einer Geburtstagsfeier, mal wieder Gin Sul verschenken. Wir nehmen unseren letzten Gin Tonic im „Porto“ im Portugiesenviertel. In dieser ehemaligen Heuerkneipe hatte alles angefangen.

Zurück im „Bairro português“. Das Viertel ist erst nach 1984 um das Restaurant Porto herum entstanden.

An der Theke des Porto: „Saúde!“ und „Até sempre“ im portugiesischen Hamburg

Zurück im „Bairro português“. Das Viertel ist erst nach 1984 um das Restaurant Porto herum entstanden.

Zurück im „Bairro português“. Das Viertel ist erst nach 1984 um das Restaurant Porto herum entstanden.

An der Theke des Porto: „Saúde!“ und „Até sempre“ im portugiesischen Hamburg

An der Theke des Porto: „Saúde!“ und „Até sempre“ im portugiesischen Hamburg

Haltestelle - Porto

Porto

Hamburgs „Ur-Portugiese“
Ditmar-Koel-Straße 15,
20459 Hamburg

Öffnungszeiten:
täglich 11.30–24 Uhr

Wo Dona Alice Vasconcelos 1984 eine Spelunke übernahm, in der russische und polnische Matrosen hausten und angeheuert wurden, begann einst die Legende des Portugiesenviertels. Für uns ist es der perfekte Ort, um dem portugiesischen Hamburg „Boa noite“ zu sagen und „Até sempre“ – gute Nacht und auf Wiedersehen.

Fotos: Lemrich